Die Wahrheit über Kurschatten-Probleme und was Sie tun können, wenn Ihr Partner einen Kurschatten hat...

Kurschatten (1 von 4): Was ist ein Kurschatten?

Der Volksmund bezeichnet einen Menschen als "Kurschatten", zu dem man während einer Heilbehandlung einen sehr engen Kontakt aufbaut. Dabei verbinden viele Menschen den Begriff auch mit erotischen Kontakten, obwohl tatsächlich die platonisch-freundschaftliche bis romantische Variante häufiger ist.

Auch wenn der Begriff altmodisch klingt, sind Kurschatten immer noch ein sehr verbreitetes Phänomen. Dass sich so viele Menschen einen Kurschatten zulegen, liegt sicher an der besonderen Situation während des gemeinsamen Aufenthaltes:

  • Der Alltag, der Partner und auch das sonstige Umfeld, vor dem man einen Ruf zu verlieren hat, sind weit entfernt.
  • Dies reduziert nicht nur Hemmungen, die vor Ort zunächst fehlenden engen sozialen Kontakte wecken auch ein großes Bedürfnis nach menschlicher Nähe.
  • Da dies einem großen Teil der Anwesenden so geht, treffen viele Menschen mit diesem Bedürfnis auf engem Raum aufeinander.
  • Hinzu kommt ein Umfeld, dass Begegnung fördert, z. B. während der Anwendungen, in Gesprächsrunden oder im Speisesaal.
  • Rund um Einrichtung gibt es zudem in vielen Cafés, Kneipen und Tanzstuben die Möglichkeit, sich näher zu kommen.

Und so entstehen schnell intensive Beziehungen: Was bei gleichgeschlechtlichen Kontakten unkommentiert bleibt - da haben sich eben zwei Kumpel oder Freundinnen gefunden - wird bei gegengeschlechtlichen Kontakten schnell mit dem Begriff "Kurschatten" bedacht.

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[Platonischer oder romantischer Kurschatten?]